Im November 2007 bin ich ein Engagement als ehrenamtlicher Mieterbeirat in der 26 John-Locke-Siedlung der  STADT UND LAND Wohnungsbauten-Gesellschaft eingegangen. Ich wurde zum Sprecher des Beirats gewählt und glaube, dass meine Motivation, eine gute Partnerschaft zwischen Mieter und Vermieter herzustellen, gut ankam.
Um den Mieterbeirat auch der Mieterschaft nahe zu bringen, wurde eine Internetplattform von mir geschaffen und vierteljährlich ein Flyer mit Informationen für die Mieter herausgebracht.
Im März 2012 eskalierte das von Eigeninteresse, übersteigertem Selbstwertgefühl und Eifersucht geprägte Stimmungsbild im Mieterbeirat, in dessen Folge die Arbeit von vier Jahren gekippt und für falsch erklärt wurde.
Dies ging einfach gegen meine Ehre, und ich trat am 15. März 2012 aus dem Mieterbeirat aus. Viele Mieter wie auch die Geschäftsführung der STADT UND LAND bedauerten diesen Schritt sehr, aber hielten ihn auch für sehr verständlich.
Im Folgenden gebe ich die positiven Kommentare aus Emails der Mieter und aus dem STADT UND LAND-Mieterjournal wider.

In dem Mieterjournal vom Juni 2012 erschien ein Artikel, der über meinen Ausstieg aus dem Mieterbeirat berichtete, meine Arbeit würdigte und mit dem sich die Wohnungsgesellschaft für mein Engagement bedankte.

Frau  A. schrieb:
das ist ja eine sehr bedauerliche Nachricht, die uns hier nach unserem Osterurlaub erreicht hat. Ich weiß zwar nicht, was da bei Ihnen passiert ist, aber es muss schon sehr heftig gewesen sein, wenn Sie einen solchen Schritt nach den vielen Jahren tun.

Frau  B. schrieb:
tief bestürzt habe ich Ihre Zeilen gelesen. Stets waren Sie engagiert und konstruktiv für die Belange der gesamten Mieterschaft. Die Mieter haben Sie, soweit ich dies einschätzen kann, immer als einen Mensch mit offenem Ohr für die kleinen und großen Belange angesehen. Für mich waren und sind Sie natürlich immer noch ein angenehmer Mieter, mit dem man niveauvolle Gespräche führen kann. Immer habe ich bewundert, wie Sie sich die modernen Medien erschlossen haben. Nach der gestrigen Veranstaltung jedoch kann ich Ihren Schritt verstehen. Ich wünsche Ihnen, sollte es nicht noch ein Einlenken geben, weiterhin ein gutes Wohnen in der John-Locke-Siedlung, viele schöne Zeiten mit der Familie und…….

Mieter H.schrieb:
da ich ein paar Tage verreist war, kann ich erst jetzt auf Deine mail reagieren. Du musst ja wirklich tief verletzt und enttäuscht worden sein. Bedenke, es gibt noch ein Leben außerhalb von SuL und Mieterbeirat. Deine tollen und informativen Flyer werde ich vermissen.

Mieter S. schrieb:
ich möchte mich bei Ihnen für die konstruktive Zusammenarbeit über die letzten 4 Jahre bedanken. Es ist bedauerlich, dass Ihrem Engagement so ein Ende gesetzt wird. Wir können nur gemeinsam hoffen, dass die Kurzsichtigen irgendwann ein Einsehen in Richtung Zukunftsorientierung haben und verstehen, dass die eigene Bequemlichkeit nicht oberhalb des gesellschaftlichen Interesses, insbesondere im Bezug auf den Umweltschutz stehen sollte. Leider sind die Menschen – ich möchte mich dabei nicht grundsätzlich ausschließen – zu häufig egoistisch veranlagt, gerade wenn sie versäumen Dinge und Sachverhalte objektiv zu bewerten und dabei auch noch Perspektivwechsel einzugehen.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allen Dingen aber Gesundheit

Mieter P. schrieb:
Mit großem Bedauern habe von Ihrem Ausscheiden aus dem Mieterbeirat erfahren, dem Sie lange Zeit vorgestanden haben. Ich darf Ihnen für hervorragende Arbeit danken, die allen Mietern zu Gute gekommen ist. Ich wünsche Ihnen jetzt eine erholsame Freizeit und sage nochmals danke, danke, danke, danke, danke ! :-)

Mieterin L. schrieb:
Ich bedauere Ihre Entscheidung, kann aber durchaus die Gründe dafür nachvollziehen – schade, dass es so gekommen ist. Daher wünsche Ihnen beste Gesundheit, genießen Sie gemeinsam Ihren Ruhestand und vielleicht findet sich auch ein neues Hobby an dem Sie beide Freude haben werden.

Mieter L. schrieb:
ich möchte mich bei Ihnen für die vergangene Arbeit als Mieterbeirat bedanken und wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mieterin W. schrieb:
vielen Dank für Ihre Information. Ich bedaure, dass Sie solch eine Entscheidung treffen mussten, weiß aber, dass Sie dies wohlüberlegt taten. Selbstverständlich können Sie sich im Bedarfsfall gerne an mich wenden. Wenn ich Sie dann beraten bzw. informieren kann, werde ich dies gern tun.

Mieterin W. schrieb:
es erschreckt mich so eine Nachricht zu erhalten. Leider kenne ich die genauen Vorfälle nicht, die Sie zu diesem Schritt veranlasst haben und ich bedaure dies sehr.Denn auch wenn man nicht immer einer Meinung sein kann, da nun mal von Natur aus unterschiedliche Beweggründe zu Entscheidungen führen, glaube ich fest daran, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden kann. Ich bedaure diesen Schritt von Ihnen sehr, denn auch ich habe Sie immer als fairen Mieterbeirat erlebt.

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