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“Ein Berliner” von Geburt ohne das “Berlinern” zu beherrschen. Der Geburtsort lag im Bezirk Tiergarten (Süd) in der Kurfürstenstraße. Später verschlug es mich in den  Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Lichtenrade.
Mit meiner Geburt war der Tatbestand erfüllt, dass die Mutter das gleichnamige Kreuz in Bronze erhielt -  5 Jähre später wurde es auf einem Trümmerhaufen entsorgt.
Die Chronik für den Geburtstag am 3. Mai 1940 erwähnt folgendes:
Das Reichs-Luftfahrt-Ministerium ordnet eine einheitliche und allgemeine Verdunkelung für ganz Deutschland zwischen Sonnenuntergang und -aufgang an. Die in Helsinki angesetzten Olympischen Spiele werden abgesagt.”
(Quelle: www.chronik.ch)Button Stichwort Verdunkelung

 

Es folgten die aufregenden und hässlichen Kriegsjahre, die noch mit einem gewissen Bewusstsein ab dem vierten Lebensjahr in Erinnerung  sind. In direkter Umgebung tobten die letzten erbitterten Kämpfe des Krieges. Das Bild zeigt russische Soldaten in der ca. 200 m entfernten Bülowstrasse. Von der späteren TV-Kulisse “Praxis Bülowbogen” war hier nicht viel zu sehen.
Charakteristisch war, dass gerade zu meinem 5. Geburtstag am 3.5.1945 die Familie und die übrigen Hausbewohner nach längerer Zeit den Luftschutzkeller verlassen durften. Es folgte eine Zeit des kindlichen Arrangements mit den russischen Offizieren und Soldaten, die sich in unserem Haus einquartiert hatten.
Bildquelle: Bildband “Nach Berlin - Fotos 1941-1945”  Elefanten Press Verlag Berlin

Die Kinder- und Jugendjahre waren geprägt von der Rotation des Pfennigs - trotzdem gibt es gute Erinnerungen an die damals sehr spannenden Lebensjahre.
Ein besonderer Dank soll an dieser Stelle den damaligQuelle:expert.care.aten Westalliierten gelten, die den angeschlagenen Familien viel Hilfe gegeben haben. Einen nachhaltigen Eindruck hat  jedesmal das mit Spannung erwartete CARE-Paket bis in die heutige Zeit hinterlassen.
Das Bild links zeigt das Luftbrücken-Denkmal am Flughafen Tempelhof - im Volksmund “Hungerkralle” genannt

Auf meine Schulausbildung - hier abgebildet als Klassensprecher - bin ich relativ stolz, auch wenn ich mich stark von den Lebensläufen großer Meister leiten lies. Die Schule schloss ich mit der Mittleren Reife ab, die zu der damaligen Zeit meiner Meinung nach noch von großer Qualität war. Obwohl in der Nachkriegszeit viele (Not-)Lehrer schon “Gruftis” waren, stand doch der Bildungsturm zu PISA mehr als gerade. Die damals von vielen Reformen freie Schule hat für das stabile Fundament für meinen weiteren Lebensweg gesorgt.

Nach dem Besuch der Wirtschaftsfachschule  trat ich am 1. April 1960 meinen Berufsweg bei der DELBAG-Luftfilter GmbH an. Ein Unternehmen, das man als Urmutter der Luftreinigung bezeichnen kann und im Oktober 2009 sein 100Jähriges Bestehen verzeichnen konnte. Der 1. April war ein Freitag und über das Wochenende glaubte ich mehr, an einem Aprilscherz aufgesessen zu sein und sah eigentlich keine Zukunft für mich. Aber in den folgenden 44 Jahren war es so, als wäre ich vielen Unternehmungen tätig gewesen - vom Privatunternehmen in den Besitz verschiedener Konzerne mit zahlreichen relativ schnell wechselnden Geschäftsführern unterschiedlicher Fortune. In jedem Jahrzehnt der 44 Jahre ergaben sich bestimmte Highlights:

60er Jahre: aus der Verkaufsabteilung Export hin zur Organisation von Messen in Deutschland, Niederlande, Schweiz und Osteuropa
70er Jahre: Aufbau einer EDV-Organisation unter Entwicklung eines individuell erstellten Programmsystems - Höhepunkt war die Erstellung eines fehlerfreien Buchhaltungsprogramms innerhalb eines halben Jahres - nur bei der Darstellung schwarzer Zahlen hatte das Programm gewisse Schwierigkeiten
80er Jahre: Umstellung des auf Lochkarten orientierten EDV-Systems auf ein interaktives Dialogsystem und Schaffung einer Datenfernübertragung-Organisation mit den Niederlassungen im Vertrieb und Außendienst

90er Jahre: nach der Wende erfolgte die EDV-mäßige Eingliederung des ehemaligen VEB Lufttechnik Wurzen bei Leipzig und in der 2. Hälfte des Jahrzehnts Aufbau einer Organisation des Datenaustauschs zwischen Berlin und der GEA LVZ in Liberec (Tschechien), in enger und freundschaftlicher Zusammenarbeit mit dem dortigen DV-Leiter - siehe Kasten rechts.

Im Dezember 2012 erhielt ich einen Weihnachtsgruß aus Liberec. Hier ein Auszug des emotional anrührenden Grußworts:
Mr.Danert dienen Sie mich als Beispiel einer neuen und friedlichen Deutschland. Ich glaube fest daran, dass, wie wir es taten, Tschechen und Deutschen aus ihrer gegenseitigen Fähigkeiten, Erfahrungen und andere Qualitäten unserer beiden Völker gemeinsam zu gewinnen. Ich fühle mich geehrt hatte ich die Möglichkeit, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.”

ab 2000 stand die Konsolidierung des DV-Programms von der Kundenanfrage bis hin zur Stücklisten-Auflösung mit dem Arbeitstitel DAISY (Delbag Anwendungs- und Informations-Systems) im Mittelpunkt bis das Programm im Jahr 2001 in das zentrale Konzernprogramm überging
erst 2008 - also 4 Jahre nach meinem Ausscheiden aus dem Unternehmen - wurden die letzten Elemente meiner Programmentwicklung durch einen voll-ständigen Systemwechsel innerhalb des Konzern abgelöst - aber eine Datei des Datenaustauschs zwischen Berlin und Liberec besteht im Jahr 2016 immer noch

Quelle: www.ibmsystem3.nl
So begann es 1970 - 96er Loch-karten und 2 MB Wechselplatte

Die Arbeit mit dem PC ist die logische Fortsetzung meiner langjährigen Tätigkeit im EDV-Bereich (siehe oben). Von der Systemanalyse über die Programmerstellung bis hin zur Programmorganisation wurde zusammen mit den damaligen Mitarbeitern die gesamte Palette eines Fertigungsbetriebes aufgebaut. Dies geschah mit Rechnersystemen, die stets an Leistungskapazität größer, aber in ihren Dimensionen immer kleiner wurde - beginnenButton Stichwort IBM-Systemed mit dem IBM-System/3 über das IBM-System/38 bis zur IBM AS/400.

Nach 33 Single-Jahren ehelichte mich Gisela - ihr Geburtstag wird immer als “Aprilscherz” betrachtet. Geboren in Berlin-Tegel und 1964 nach Berlin-Lichtenrade verschlagen.

Seit Februar 2004 befinde ich mich im Erlebnis-Ruhestand. Rechtzeitig zu meinem 67. Geburtstag hat unsere volksnahe Bundesregierung das Gesetz der Rente ab 67 verabschiedet. Jetzt brauche ich mich nicht mehr des Rentenbezugs ab dem 64. Lebensjahr  zu schämen und darf auch jede noch so große Rentenerhöhung in vollen Zügen geniessen.

Der Erlebnis-Ruhestand wird von ständiger Zeitnot geprägt und besteht u.a. aus den folgenden Tätigkeiten:

  • ausgiebige Zeit für Gisela und mich - teilen von Freud und Leid des Älterwerdens
  • Reisen zu spontanen Terminen - Kennenlernen der neuen Bundesländer
  • Arbeiten am PC und Surfen im Internet
  • Kampf mit PC-Programmen, die viel versprechen und in der Realität oft nur Probleme bereiten
  • Homepage-Gestaltung
  • Meiner LP-Sammlung als CDs ein neues Leben einhauchen

Im November 2007 bin ich ein Engagement als ehrenamtlicher Mieterbeirat in unserer John-Locke-Siedlung der  STADT UND LAND Wohnungsbauten-Gesellschaft eingegangen, das jedoch im März 2012 unfreiwillig abrupt endete. Für nähere Einzelheiten und die Reaktionen zu dem Ausscheiden Button Gehe zu Abschied  Die erinnerungsreichsten Ereignisse waren die Neujahrsempfänge im Schloss Britz. Dort hatte ich auch die Ehre als neuernannter Sprecher des Mieterbeirats eine Ansprache zum Jahreswechsel zu halten. Es folgten bei den weiteren Empfängen Auftritte als Helfer des im Abendpro-gramm auftretenden Zauberers und ein Jahr später als “Background-Sänger” der drei singenden Damen, die den musikalischen Abend gestalteten.

85 Jahrfeier (1)

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